Im Berg ist es feucht und kalt. Es geht schnurgerade durch endlose spärlich beleuchtet Gänge immer tiefer in den Berg hinein, an der Decke befinden sich diverse Versorgungsleitungen.
Im Berg ist es feucht und kalt. Es geht schnurgerade durch endlose spärlich beleuchtet Gänge immer tiefer in den Berg hinein, an der Decke befinden sich diverse Versorgungsleitungen.
Am Ende des Gangs steht eine Art Stehlift bereit, hilfreich, da es eine große Höhendifferenz von 400 Stufen zu überwinden gilt, dann wieder Gänge. Der Komplex umfasst insgesamt 2,4 Kilometer Stollenlänge und über 8000 Quadratmeter Nutzfläche.
Am Ende des Gangs steht eine Art Stehlift bereit, hilfreich, da es eine große Höhendifferenz von 400 Stufen zu überwinden gilt, dann wieder Gänge. Der Komplex umfasst insgesamt 2,4 Kilometer Stollenlänge und über 8000 Quadratmeter Nutzfläche.
Im Stehlift überwindet man spielend die Höhendifferenz.
Im Stehlift überwindet man spielend die Höhendifferenz.
In der ehemaligen Kantine laufen jetzt Videos über die Geschichte des Kampfstandes.
In der ehemaligen Kantine laufen jetzt Videos über die Geschichte des Kampfstandes.
Alles ordentlich und sauber, eben Schweiz, sogar das Design des Geschirrs.
Alles ordentlich und sauber, eben Schweiz, sogar das Design des Geschirrs.
Der damalige Oberbefehlshaber General Guisan hatte die Idee des 'Reduit'. In der Zentralschweiz sollten die hohen Berge als natürliche Barrieren genutzt werden um es den Angreifern so schwer wie möglich zu machen. Das Gross der Armee würde in diese Zentralregion verlegt, an herausgehobenen Stellen würden man Verteidigungsforts errichten, die vorgeschobenen Stellungen würden dagegen personell eher schwach gesichert. Sollte ein Feind die Schweiz angreifen, wäre das weite Mittelland, mit fast der gesamten Industrie und dem Großteil der Einwohner nur unter großen menschlichen Verlusten und vermutlich auch dann nicht, zu halten und würde von der Wehrmacht überrannt werden. Die Sprengung der wichtigsten Straßen, Brücken und Passübergängen sollte das Vordringen der feindlichen Armee verlangsamen. Am s.g. Reduit, dem Rückzug, hätte sich der Feind die Zähne ausbeißen sollen, das Herz der Schweiz, so meinte man, mit dem Großteil der Armee, wäre intakt geblieben. Ausfälle hätten den Feind zermürben sollen, aber in der Hauptsache ging es um das abschreckende Signal, das Herz der Schweiz sei nicht zu knacken.
Der damalige Oberbefehlshaber General Guisan hatte die Idee des 'Reduit'. In der Zentralschweiz sollten die hohen Berge als natürliche Barrieren genutzt werden um es den Angreifern so schwer wie möglich zu machen. Das Gross der Armee würde in diese Zentralregion verlegt, an herausgehobenen Stellen würden man Verteidigungsforts errichten, die vorgeschobenen Stellungen würden dagegen personell eher schwach gesichert. Sollte ein Feind die Schweiz angreifen, wäre das weite Mittelland, mit fast der gesamten Industrie und dem Großteil der Einwohner nur unter großen menschlichen Verlusten und vermutlich auch dann nicht, zu halten und würde von der Wehrmacht überrannt werden. Die Sprengung der wichtigsten Straßen, Brücken und Passübergängen sollte das Vordringen der feindlichen Armee verlangsamen. Am s.g. Reduit, dem Rückzug, hätte sich der Feind die Zähne ausbeißen sollen, das Herz der Schweiz, so meinte man, mit dem Großteil der Armee, wäre intakt geblieben. Ausfälle hätten den Feind zermürben sollen, aber in der Hauptsache ging es um das abschreckende Signal, das Herz der Schweiz sei nicht zu knacken.
Mannschaftsunterkünfte...
Mannschaftsunterkünfte...
... mit Waffenstand und Waschräumen.
... mit Waffenstand und Waschräumen.
Offiziersunterkunft
Offiziersunterkunft
Im Kampfleitstand...
Im Kampfleitstand...
Eine der zurückgebauten vier 15-cm-Kanonen, die 24 Kilometer weit schießen können.
Eine der zurückgebauten vier 15-cm-Kanonen, die 24 Kilometer weit schießen können.
Ein schussbereites MG...
Ein schussbereites MG...
Fast in der Felswand verborgen liegen die Rohre der großkalibrigen Waffen. Im Juli 1943 waren die ersten zwei 10,5-cm-Kanonen schussbereit – komplett fertiggestellt wurde die Anlage aber erst zum Ende des zweiten Weltkrieg.
Fast in der Felswand verborgen liegen die Rohre der großkalibrigen Waffen. Im Juli 1943 waren die ersten zwei 10,5-cm-Kanonen schussbereit – komplett fertiggestellt wurde die Anlage aber erst zum Ende des zweiten Weltkrieg.
Für das Museum wurde extra eine kleine Terrasse gebaut, die einen Austritt aus dem feuchten kalten Berg ermöglicht, auch um die fast verborgenen Kanonenstellungen einsehen zu können. Willkommen ist die frische Bergluft und der großartige Ausblick in das umgebende Bergpanorama.
Für das Museum wurde extra eine kleine Terrasse gebaut, die einen Austritt aus dem feuchten kalten Berg ermöglicht, auch um die fast verborgenen Kanonenstellungen einsehen zu können. Willkommen ist die frische Bergluft und der großartige Ausblick in das umgebende Bergpanorama.